Laut einer neuen YouGov-Umfrage hoffen die meisten Kinder auch dieses Jahr noch auf den Besuch des Weihnachtsmanns, trotz der Befürchtung, dass Kinder heutzutage zu cool seien, um daran zu glauben. Fazit: Der Glaube an den fröhlichen alten Nikolaus ist über die Jahre relativ konstant geblieben, obwohl die Daten für 2025 einen leichten Rückgang gegenüber den letzten Jahren zeigen. Darüber hinaus ist die Fähigkeit zu glauben, ohne etwas zu sehen, ein grundlegender Bestandteil des menschlichen Lebens – auch jenseits der Weihnachtsmann-Ära. Neben den positiven Auswirkungen auf die Entwicklung schafft der Glaube an den Weihnachtsmann magische Familientraditionen und Kindheitserinnerungen, die Kinder ihr Leben lang begleiten werden.
Der Weihnachtsmann kommt in die Stadt – zumindest glauben das etwa 85 % der jungen amerikanischen Kinder. In Interviews gaben 85 % der Vierjährigen und 65 % der Sechsjährigen an, an den Weihnachtsmann zu glauben. Während 17 % der Amerikaner der Meinung sind, Kinder sollten mit 10 Jahren aufhören, an den Weihnachtsmann zu glauben, sind 35 % der Ansicht, die Wahrheit sollte früher enthüllt werden. Etwa ein Fünftel (21 %) der Amerikaner ist sich jedoch nicht sicher, ab welchem Alter ein Kind nicht mehr an den Weihnachtsmann glaubt. In Deutschland passiert es zwischen 5 und 7 Jahren.
In Japan sind Weihnachtsmann-Figuren und -Ornamente ebenfalls beliebt und in der Weihnachtszeit vielerorts zu sehen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Weihnachtsmann, obwohl eine bekannte und beliebte Figur, in verschiedenen Ländern unterschiedlich dargestellt wird. In Finnland, der Heimat des Weihnachtsmanns, besucht Joulupukki persönlich die Kinder am Heiligen Abend. Manche Versionen der Geschichte besagen, dass brave Kinder Süßigkeiten vom Nikolaus bekommen, während unartige Kinder Kohle, Stöcke und Steine von Knecht Ruprecht erhalten. In Deutschland gibt es neben dem Weihnachtsmann auch das Christkind.
Erwachsene glauben oft, dass Kinder viel länger an den Weihnachtsmann glauben, als sie es tatsächlich tun. Diese Schlussfolgerung deckt sich mit den Ergebnissen der neuen Exeter-Weihnachtsmann-Umfrage, die nahelegt, dass 65 Prozent der Befragten als Kinder an den Weihnachtsmann-Mythos glaubten, obwohl sie wussten, dass er nicht stimmte.
Für viele Kinder ist der Weihnachtsmann eine überlebensgroße Figur; ein besonderer, magischer Mann, der am Weihnachtsabend in seinem von acht Rentieren gezogenen Schlitten durch die Welt fliegt und ihnen die Freude unter den Weihnachtsbaum bringt. Als Eltern geben wir uns oft große Mühe, den Zauber zu bewahren … wir lesen Geschichten vor, stellen Kekse und Milch bereit.
Eine Nacht – und der darauffolgende Morgen –, von der man wusste, dass sie so wundervoll sein würde, dass man schon wochenlang vor Vorfreude zitterte, der Kopf voller fantastischer Bilder, die Luft erfüllt von den schönsten Klängen und die ganze Welt erfüllt von Aufregung und Hoffnung. Eine so besondere Nacht, dass sich alle um einen herum schon Wochen vorher darauf vorbereiten und die bloße Idee davon feiern – mit Dekorationen, Liedern und allerlei Traditionen und Bräuchen, die seit Generationen weitergegeben werden. Was für ein Gedanke ;)
Wie sieht es bei euch aus? Kinder, Erwachsene ihr seid aufgerufen uns zu schreiben.
