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Das Weihnachtspostamt zu Himmelpfort
von Bärbel Preuß

Schon viele Jahre ist es nun her
und wieder begann im Dezember der große Postverkehr.
Für Mutter Konny begann eine aufregende Zeit,
denn die Weihnachtszeit war nicht mehr weit.

In Himmelpfort trug sie seit langem die Briefe aus,
ging täglich freundlich von Haus zu Haus.
Alle kannten sie, sie war freundlich und nett,
immer höflich zu allen, immer nett.

Im Jahr 1984 kamen bei ihr drei Briefe an,
gerichtet an den Weihnachtsmann.
Wunschzettel von Kindern waren darin,
sie hatten in Konny eine gute Partnerin.

Konny beantwortete diese Briefe in Eigenregie
was sich daraus entwickelt, ahnte sie damals nie.
Die Kinder erzählten von ihrer Post vom Weihnachtsmann,
und so fing alles im Jahre 1984 an.

Es sprach sich schnell herum in unserem Kreis,
viele Wunschbriefe waren der Beweis.
Aus allen Himmelsrichtungen kamen die Briefe an,
alle gerichtet an den Weihnachtsmann.

Beantwortet wurde jeder Brief von Konny persönlich,
das war für sie ganz selbstverständlich.
So gingen die Jahre mit viel Fleiß dahin
und es gab in unserem Lande ein Neubeginn.

Wie überall in diesem, jetzt unserem Land
so auch in Himmelpfort die Arbeitslosigkeit begann.
Auch Konny war davon betroffen
und musste verzweifelt beim Arbeitsamt anklopfen.

Sie war traurig, das war ganz schlimm,
wo geht das jetzt mit dem Weihnachtspostamt hin.
Doch das ging weiter in der kommenden zeit
viele Frauen erklärten sich zur Hilfe bereit.

Inzwischen sind es tausende Briefe die hier ankommen,
sie alle haben an Bedeutung gewonnen.
Die Post AG ist heute dafür da
sie ist jetzt der Initiator, das ist doch klar.

Doch Konny ist jedes Jahr zur Weihnachtszeit
für die Bearbeitung der Kinderbriefe gerne bereit.
Mit Freude, Spaß, viel Liebe und Herz
beantworten die Frauen die Briefe, besonders die , mit viel Schmerz.

So ist das Weihnachtspostamt zu Himmelpfort
eine Sensation für unser Land, besonders für unseren Ort.
Möge es noch vielen Kindern Freude bereiten,
in diesem Jahrhundert und zu allen Zeiten.